Vancouver Island – der vielfältige Süden

Obwohl wir fast drei Wochen Zeit hatten für Vancouver Island haben wir am Ende doch zuwenig Zeit. Wir müssen am Sonntag in Vancouver sein um am Montag aufs US-Konsulat zu gehen. Jetzt ist es Donnerstag. Machen wir das Beste daraus.

Der Süden von Vancouver Island gefällt uns wieder sehr. Obwohl wir nicht viel Zeit für diesen Teil haben, wollen wir noch etwas abtauchen. So fahren wir hinaus nach Port Renfrew an die Pazifikküste. Ziel ist der Botanical Garden Beach, doch wir sind leider bei Flut dort und so verbirgt sich die Meeresvielfalt für uns unsichtbar unter den Wellen. Macht nichts, schön ist es trotzdem. Übrigens für die die mehr Zeit haben. Im Südwesten kann man für rund 7 Tage der Pazifikküste entlangwandern, tiptop mit wilden Backcountry Campingplätzen. Muss ein sehr schönes Erlebnis sein – wir haben leider keine sieben Tage mehr oder wollen uns keine sieben Tage mehr hier nehmen.

Übernachtet wird im French Beach Provincial Park wo wir am Abend noch Zeuge werden wie die amerikanische Navy Krieg spielt, die Maschinengewehre und Helikopter sind deutlich hör und sichtbar, amerikanisches Gewässer liegt nur rund 12 Seemeilen entfernt. Mit Maschinengewehrsalven schlafen wir bald ruhig und mit einem guten Sicherheitsgefühl ein.

Victoria – Hauptstadt von British Columbia

Ja, habe ich auch nicht gewusst, aber nicht Vancouver ist Hauptstadt der Provinz sondern Victoria ganz im Süden von Vancouver Island. Eigentlich wollen wir nur kurz vorbeischauen, doch als wir am Freitag ankommen gefällt es uns so sehr, dass wir entscheiden am Samstag den ganzen Tag hier zu verbringen. Wir quartieren uns also in einem nahegelegenen Provincial Park ein wundern uns noch etwas über unsere Nachbarn. Aber hey, wir sind in Kanada.

Die beiden älteren Herren, Jim und Derek, kommen bald vorbei und bringen uns etwas Feuerholz – irgendwie machen die einen schrägen Eindruck. Ich gehe aber etwas später trotzdem rüber zu ihnen. Bei Bier, Whiskey und Rum haben wir eine gute Zeit. Auf die Frage, was wir morgen machen antworte ich, so genau wissen wir das noch nicht, wir wollen Victoria anschauen. Ohne zu zögern zückt Derek sein Mobiltelefon und ruft jemanden an – kurze Zeit später sagt er mir: „Ok, ihr könnt morgen am Kiosk vor dem Empress Hotel zwei Tickets für den Hop-On-Hop-Off Bus in Victoria abholen – Gratis.“ Ich bin dann mal etwas sprachlos. Es stellt sich heraus, Derek arbeitet für die Firma dahinter und hat uns mal schnell Gratistickets organisiert. Wie man sich mal täuscht wenn man seinem Hirn einfach so folgt und nicht ohne Vorurteile auf Menschen zugeht – Lektion gelernt, hoffentlich.

Den nächsten Tag verbringen wir zunächst im Royal BC Museum – ein absolutes Highlight und eines der besten Museen die ich bisher besucht habe. Wir schauen zwei Imax Filme bevor wir uns mit dem Hop-On-Hop-Off Bus aufmachen die Stadt zu erkunden. Ich spiele etwas mit meiner Kamera herum und fange die eine oder andere spannende Szene ein.

Der Tag vergeht wie im Fluge und den Abend lassen wir am Feuer mit Jim und Derek ausklingen. Wir könnten noch viel mehr Zeit in Victoria verbringen und überhaupt auf Vancouver Island. Aber eben, viele Abenteuer liegen noch vor uns und das nächste ist nur noch 24 Stunden entfernt. US-Konsulat.

Jim and Derek

Thanks for your time, your stories, your hospitillity. We enjoyed the time with you and were, once again, deeply impressed by the canadian spirit and the canadian people we met on our tour across Canada.

Enjoy fall and have some fun with your christmas decoration. I’d love to see it but by the time your show starts we will be somewhere in the californian sun.

Cheers guys!

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