Balznerbock und Beary in der Wüste

Nachdem Beary und Balznerbock riesige Redwoods gesehen haben und den Ozean bestaunt haben kommen sie in eine ganz andere Landschaft. Sie sind überrascht und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. So etwas haben sie noch nie gesehen!

„Schau mal Balznerbock!“, rief Beary begeistert als er das erste Mal einen Cholla Kaktus gesehen hatte. „Das ist ja mal eine komische Pflanze! Hast du so etwas schon mal gesehen?“

Beary und Balznerbock bestaunen einen Kaktus.
Mächtige Wüstenpflanze

„Nein Beary, aber ich hab davon gehört! Das ist ein Kaktus. Geh ihm nicht zu nah, die haben nämlich gefährliche Stacheln!“

Aber es war schon zu spät. Balznerbock hörte nur noch ein lautes „AAAAAaaaaauuuuuuuutschhhhhh!“ Und der Kaktus hatte sich gewehrt.

Beary hat ein Stück Kaktus im Hintern. Balznerbock sitzt daneben und versucht zu helfen.
Autsch….

„Ich habe noch keine Pflanze gesehen, die sich so wehren kann! Siehst du Balznerbock, ein ganzes Stück hängt jetzt an meinem Hintern fest!“

„Das kriegen wir schon wieder hin“, beruhigte ihn Balznerbock. Aber die Stacheln dieses Kaktusses haben sich fest ins Fell und unter die Haut verankert. Es war gar nicht so einfach Beary wieder vom Kaktusstück zu befreien. Aber Christina kam zu Hilfe und schon bald war Beary befreit.

Am nächsten Tag ging es weiter. Christina und Janosch hatten ein schönes Plätzchen zum Schlafen zwischen den Joshua Trees gefunden.

„Schau mal Beary! Hier hat es Joshua Trees. Die sind nicht so gefährlich wie die Kaktusse. Man kann sogar auf sie raufklettern!“

Balznerbock und Beary sitzen im Joshua Tree
Freundlicher Joshua Tree

„Du hast recht Balznerbock! Die Joshua Trees sind mir viel sympathischer.“

„Ich habe gehört, dass hier auch Kojoten leben sollen. Meinst du wir sind hier im Joshua Tree sicher?“

„Ich weiss nicht, Balznerbock. Aber du vergisst, dass ich ein Bär bin und sollten die Kojoten uns zu nahe kommen, werde ich ihnen zeigen wer hier der Stärkere ist! Ich glaube, sie sind meistens sowieso eher in der Nacht unterwegs und dann sind wir ja sicher im Trotti-Brumbrum“

Janosch und Christina wollten am nächsten Tag den Kaktusgarten besuchen. Nur schon bei diesem Gedanken wurde es Beary mulmig zumute. Er wollte also nicht mit. Balznerbock blieb bei ihm. Auch er fand den Gedanken in einem ganzen Garten voller Kaktusse zu stehen nicht sehr erfreulich. So entstand das folgende Foto ohne die beiden:

In dieser Zeit haben Balznerbok und Beary die Gegend für sich erkundet.

„Beary, siehst du die Felsen dort hinten? Was meinst du wollen wir die uns mal genauer ansehen?“

Felsen in der wüste, mit Joshua Trees davor.
Felsen

„Ja, lass uns das mal ansehen“, antwortete Beary begeistert.

Vor den Felsen

Sie kletterten eine Weile in den Felsen herum und haben alles um sich herum vergessen.

„Morgen gehts zum Death Valley!“, sagte der Blaznerbock plötzlich. “ Noch mehr Wüste, irgendwie freue ich mich schon wieder auf meine Felsen und Bäume zu Hause“

„Meinst du dort gibt es auch so gemeine Kaktusse?“, fragte Beary.

„Wer weiss, wir werden es bald erfahren.“

Was sie im Death Valley vorfanden erstaunte sie dann doch sehr. Hohe Berge, von wo aus man eine prächtige Aussicht hatte, Sanddünen, Felsen zum klettern und sogar eine kleine Geisterstadt.

„Eine Ghost Town?“, fragte Balznerbock als er davon hörte. „Was ist das? Kann man sowas essen?“

„Nein!“, sagte Beary und lachte. „Davon hab ich schon von den anderen Bären gehört, die manchmal von weiter südlich zu uns kamen. Das sind ehemalige Städte, in denen niemand mehr wohnt.“

„Was? So etwas kann ich mir nicht vorstellen! Das möchte ich sehen!“

„Schau mal da unten muss sie sein!“

Balznerbock und Beary sehen von einem Felsen aus auf eine Ghost Town.
Ghost Town

„Das da?“, fragte der Balznerbock erstaunt. „Das ist doch keine Stadt sonder nur ein paar Häuser!“

„Ich habe auch mehr erwartet“, antwortete Beary. „Wollen wir es trotzdem anschauen gehen?“

„Na klar!“

„Schau mal Balznerbock! Hier ist eine Mine!“

Mineneingang

„Oh so etwas habe ich noch nie gesehen! Dann haben die Leute, die hier gearbeitet haben, wohl in dieser „Stadt“ gelebt.“

„Ja, sieht so aus! Aber schau mal hier Balznerbock! Hast schon mal ein Auto in so einem Zustand gesehen?“

„Haha nein! Das ist ja spannend! Warum hat es denn so viele Löcher?“

„Wahrscheinlich weil jemand, oder mehrere Leute mit einer Pistole darauf geschossen haben.“, antwortete Beary.

„Warum sollte jemand sowas tun? Was hat das für einen Zweck?“

„Weisst du, es gibt Menschen, die tun merkwürdige Dinge.“, antwortete Beary

„Aber schau Balznerbock. Da hinten sind die alten Häuser!“

Ghost Town

„Irgendwie wäre es doch spannend um in die Zeit zurückzureisen, als hier noch jemand gelebt hat“, sagte der Balznerbock

„Ja das stimmt, das wäre spannend. Hat dir die Wüste gefallen? Also mir fehlen auf jeden Fall die Bäume und es ist zu trocken und zu viel Sonne. Ich glaube nicht dass ich hier leben könnte.“

„Geht mir genauso Beary. Aber es war trotzdem schön um das alles mal zu sehen!“

„Allerdings!“

Balznerbock und Beary in den Sanddünen

4 Antworten auf „Balznerbock und Beary in der Wüste“

  1. Jö, so ❤️, die beiden! Ein Waldbewohner und ein schneegewohnter Bergler in der Sandwüste! Ein hübsches Bild! Danke 🙂
    Machts gut!
    Markus

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